Demokratie ist der Rahmen: Wie ich unser Rathaus führen möchte
Liebe Kyritzerinnen und Kyritzer,
wenn Sie meine Wahlplakate in der Stadt sehen, fällt Ihnen eines sofort ins Auge: ein dicker, farbiger Rahmen, der mich umgibt. Das ist kein Zufall und mehr als nur ein schickes Design. Demokratie ist der Rahmen – für eine erfolgreiche, faire und lebendige Gesellschaft. Sie ist das feste Grundgerüst, das all unser Handeln zusammenhält.
Demokratie lebt vom persönlichen Austausch auf Augenhöhe, vom echten Zuhören und davon, dass unterschiedliche Meinungen ihren Platz haben. Ich möchte dafür sorgen, dass jeder Mensch in Kyritz und unseren Ortsteilen gehört wird und sich mit eigenen Ideen einbringen kann.

Diskussionen mit Ziel und Verantwortung
Ein demokratischer Austausch darf jedoch niemals zum reinen Selbstzweck werden. Diskussionen sollten nicht dazu dienen, sich selbst zu profilieren oder permanent Unmut zu verbreiten.
Demokratie bedeutet für mich, Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen. Am Ende müssen verlässliche Entscheidungen getroffen werden, die unsere Stadt langfristig voranbringen:
- Bereitschaft zum Kompromiss: Wer am Diskussionstisch sitzt, muss auch bereit sein, Zugeständnisse zu machen.
- Gemeinsam tragen: Wenn eine Entscheidung demokratisch getroffen wurde, müssen sie anschließend alle Beteiligten mittragen – auch dann, wenn nicht jede eigene Vorstellung umgesetzt werden konnte.
Mein Amtsverständnis: Verwaltung leiten, Politik umsetzen
Ich verstehe das Bürgermeisterinnenamt ausdrücklich als Leitungs- und Verwaltungsamt, nicht als zusätzliches politisches Mandat. Die politischen Entscheidungen werden von den von Ihnen gewählten Stadtverordneten getroffen.
Als Bürgermeisterin ist es meine Aufgabe, die Verwaltung professionell zu führen. Ich werde dafür Sorge tragen, dass die demokratisch getroffenen Beschlüsse rechtmäßig, verlässlich und zielgerichtet umgesetzt werden.
Brücken bauen zwischen Politik und Verwaltung
Gerade darin sehe ich eine Kernaufgabe: unterschiedliche Interessen fair zusammenzuführen und gleichzeitig die klaren Grenzen zwischen Politik und Verwaltung zu respektieren. Die Stadtverordnetenversammlung entscheidet über die Ziele – die Verwaltung setzt sie um. Beide Seiten brauchen dafür einen respektvollen, konstruktiven und verlässlichen Umgang miteinander.
Dazu gehört für mich untrennbar ein wertschätzender Umgang mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im öffentlichen Dienst. Jede Leistung ist wichtig für unser Kyritz – ganz gleich, ob sie im handwerklichen, sozialen, technischen, künstlerischen oder politischen Bereich erbracht wird.
Miteinander reden, statt übereinander
Ich stehe für eine politische und gesellschaftliche Kultur, in der wir miteinander reden, statt übereinander. Wir müssen im Streit niemals den Respekt voreinander verlieren. Trotz unterschiedlicher Meinungen tragen wir gemeinsam die Verantwortung für unsere Stadt.
Melanie Brandenburg – Heimat im Namen. Kyritz im Herzen.

